Museum-Digital :: Handbuch

Objekte verwalten (Basisangaben)

Die Objekterfassung geschieht bei museum-digital in zwei Stufen. Zunächst werden Basisangaben erfasst, die anschließend ergänzt werden können. Alle Basisangaben werden veröffentlicht, d.h. sobald das Objekt für die Öffentlichkeit freigegeben ist, werden sie bei museum-digital angezeigt. Nach Erfassen der Basisangaben kann die Objekterfassung jederzeit unterbrochen werden.

Basisinformationen

Um ein Objekt neu zu erfassen genügt es in der oberen Navigationsleiste den grünen Knopf hinter "Objekt" anzuklicken.

 Es öffnet sich das Eingabeformular für Basisinformationen zu einem Objekt:

 

Wie die entsprechenden Spalten jeweils auszufüllen sind, das verrät ein Pop-Up-Fenster, welches erscheint, wenn der Mauszeiger das "i" hinter der jewweiligen Spalte berührt. Manche dieser Spalten sind Pflichtfelder, d.h. das Formular kann nur gespeichert werden, wenn etwas eingetragen wurde.

"Inventarnummer" ist ein solches Pflichtfeld. Wie die Inventarnummer gestaltet sein muss, dafür gibt es keine Regeln - jedes Museum hat da seine eigene Tradition. Bei Dauerleihgaben aus anderen Museen empfiehlt es sich den Namen des leihgebenden Museum gefolgt von der dortigen Inventarnummer in dieses Feld einzutragen (und sich mit dem Museum ins Vernehmen zu setzen, damit das gleiche Objekt nicht von dort aus noch einmal bei museum-digital veröffentlicht wird).

"Objektart" ist ebenfalls ein Pflichtfeld. Um im Dateiformat "Lido" exportieren zu können, also die Möglichkeit zu haben, die Objektinformationen an Portale wie die Deutsche Digitale Bibliothek oder europeana weiterzugeben, muss es hier einen Eintrag geben (Es handelt sich um ein Lido-Pflichtfeld). Typische Objektartbezeichnungen bestehen aus nur einem einzigen allgemeinen Wort, etwa "Gemälde", "Kuchenform", "Omnibus". Nach aktuellem Stand bei museum-digital wird dieses Feld zwar bei Suchen berücksichtigt, es wird jedoch nicht öffentlich angezeigt.

"Objekttitel" ist ein Pflichtfeld. Anders als Objektart ist Objekttitel spezifisch gemeint, d.h. direkt auf das einzugebende Objekt bezogen. Es empfiehlt sich hier nicht stets den gleichen Begriff zu verwenden. Wenn sich beispielsweise 500 Vasen in der Sammlung des Museums befinden, dann kann im Feld "Objektart" ohne weiteres 500 mal "Vase" eingetragen werden. Im Feld "Objekttitel" sollte aber etwas stehen wie "Blaue Vase", "Jugendstil-Vase", "Vase aus Keramik (18. Jahrhundert", ... . Dieses hat vor allem mnemotechnische Gründe: Auf Übersichtsseiten, die z.B. erzeugt werden, wenn jemand nach Vase gesucht hat, erscheinen sonst eine Reihe Abbildungen unter denen jeweils das Gleiche (in diesem Fall "Vase") steht. Der Internetbesucher ist spätestes nach der dritten Übersichtsseite mit Objekten, die alle "Vase" heißen, verloren und findet die Vase von Seite 1, die ihm aufgefallen war, nicht wieder.

"Beschreibung" - auch dieses ein Pflichtfeld. Dieses Feld ist der Platz um etwas zur Objektgeschichte, zu Besonderheiten des Objektes, zur Veranlassung es in die Sammlung aufzunehmen, ... zu sagen. Sie können soviel Text schreiben, wie sie mögen. Empfohlen wird, zwei bis drei Absätze (aus mehr als jeweils einem Satz) zu verwenden. Der Beschreibungstext ist die richtige Stelle um dem Internetbesucher etwas über das Objekt zu sagen. Er sollte immer aus ganzen Sätzen bestehen ("Stuhl, blau" als Beschreibung ist schlechter Stil), allgemeinverständlich gehalten sein (Spezifisches Fachvokabular, welches nur von den Kollegen der jeweiligen Disziplin verstanden wird, führt bei allen anderen nur zu Irritation) und Abkürzungen vermeiden (kennt nicht jeder). Der Beschreibungstext ist aber auch die richtige Stelle um Suchmaschinen zu füttern, das Objekt für "google" interessant zu machen. Der Text sollte deshalb nicht zu kurz gehalten werden. Aktuell gibt es eine Mindestmenge von 25 Zeichen Text. Wenn weniger Text im Beschreibungsfeld eingetragen ist, dann weigert sich das Programm das Formular zu speichern.

 "Material/Technik" ist kein Pflichtfeld. Angaben zu diesen Bereichen sind selbstverständlich für Internetnutzer interessant, weshalb das Feld ausgefüllt werden sollte - aber es besteht dazu keine Pflicht dazu. Es gibt Fälle (etwa ein Automobil als Objekt) in denen zu viele Materialien und Techniken bei der Herstellung zum Einsatz gekommen sind, um sie sinnvoll alle zu nennen und es gibt Objekte (etwa einen Schmetterling) bei denen es nicht leicht ist "Material" und vielleicht unmöglich ist "Technik" zu benennen. Es bleibt jedem Museum überlassen, wie es dieses Feld ausfüllen möchte.

"Maße" ist ebenfalls kein Pflichtfeld. Auch hier kann nur empfohlen werden, das Feld auszufüllen, denn der Internetnutzer kann aus Abbildungen häufig nur schlecht auf die Größe eines Objektes schließen. Schreibvorschriften gibt es für dieses Feld nicht.

Sind in diesem Formular alle Pflichtfelder ausgefüllt, dann genügt ein Klick auf Abschicken um die Objektangaben zu vervollständigen.

Objekteingabe: Schritt 2

 

Die Objekterfassung geschieht bei museum-digital in zwei Stufen. Zunächst werden Basisangaben erfasst, die anschließend ergänzt werden können. Alle Basisangaben werden veröffentlicht, d.h. sobald das Objekt für die Öffentlichkeit freigegeben ist, werden sie bei museum-digital angezeigt. Nach Erfassen der Basisangaben kann die Objekterfassung jederzeit unterbrochen werden.

Basisinformationen

Um ein Objekt neu zu erfassen genügt es in der oberen Navigationsleiste den grünen Knopf hinter "Objekt" anzuklicken.

 Es öffnet sich das Eingabeformular für Basisinformationen zu einem Objekt:

 

Wie die entsprechenden Spalten jeweils auszufüllen sind, das verrät ein Pop-Up-Fenster, welches erscheint, wenn der Mauszeiger das "i" hinter der jewweiligen Spalte berührt. Manche dieser Spalten sind Pflichtfelder, d.h. das Formular kann nur gespeichert werden, wenn etwas eingetragen wurde.

"Inventarnummer" ist ein solches Pflichtfeld. Wie die Inventarnummer gestaltet sein muss, dafür gibt es keine Regeln - jedes Museum hat da seine eigene Tradition. Bei Dauerleihgaben aus anderen Museen empfiehlt es sich den Namen des leihgebenden Museum gefolgt von der dortigen Inventarnummer in dieses Feld einzutragen (und sich mit dem Museum ins Vernehmen zu setzen, damit das gleiche Objekt nicht von dort aus noch einmal bei museum-digital veröffentlicht wird).

"Objektart" ist ebenfalls ein Pflichtfeld. Um im Dateiformat "Lido" exportieren zu können, also die Möglichkeit zu haben, die Objektinformationen an Portale wie die Deutsche Digitale Bibliothek oder europeana weiterzugeben, muss es hier einen Eintrag geben (Es handelt sich um ein Lido-Pflichtfeld). Typische Objektartbezeichnungen bestehen aus nur einem einzigen allgemeinen Wort, etwa "Gemälde", "Kuchenform", "Omnibus". Nach aktuellem Stand bei museum-digital wird dieses Feld zwar bei Suchen berücksichtigt, es wird jedoch nicht öffentlich angezeigt.

"Objekttitel" ist ein Pflichtfeld. Anders als Objektart ist Objekttitel spezifisch gemeint, d.h. direkt auf das einzugebende Objekt bezogen. Es empfiehlt sich hier nicht stets den gleichen Begriff zu verwenden. Wenn sich beispielsweise 500 Vasen in der Sammlung des Museums befinden, dann kann im Feld "Objektart" ohne weiteres 500 mal "Vase" eingetragen werden. Im Feld "Objekttitel" sollte aber etwas stehen wie "Blaue Vase", "Jugendstil-Vase", "Vase aus Keramik (18. Jahrhundert", ... . Dieses hat vor allem mnemotechnische Gründe: Auf Übersichtsseiten, die z.B. erzeugt werden, wenn jemand nach Vase gesucht hat, erscheinen sonst eine Reihe Abbildungen unter denen jeweils das Gleiche (in diesem Fall "Vase") steht. Der Internetbesucher ist spätestes nach der dritten Übersichtsseite mit Objekten, die alle "Vase" heißen, verloren und findet die Vase von Seite 1, die ihm aufgefallen war, nicht wieder.

"Beschreibung" - auch dieses ein Pflichtfeld. Dieses Feld ist der Platz um etwas zur Objektgeschichte, zu Besonderheiten des Objektes, zur Veranlassung es in die Sammlung aufzunehmen, ... zu sagen. Sie können soviel Text schreiben, wie sie mögen. Empfohlen wird, zwei bis drei Absätze (aus mehr als jeweils einem Satz) zu verwenden. Der Beschreibungstext ist die richtige Stelle um dem Internetbesucher etwas über das Objekt zu sagen. Er sollte immer aus ganzen Sätzen bestehen ("Stuhl, blau" als Beschreibung ist schlechter Stil), allgemeinverständlich gehalten sein (Spezifisches Fachvokabular, welches nur von den Kollegen der jeweiligen Disziplin verstanden wird, führt bei allen anderen nur zu Irritation) und Abkürzungen vermeiden (kennt nicht jeder). Der Beschreibungstext ist aber auch die richtige Stelle um Suchmaschinen zu füttern, das Objekt für "google" interessant zu machen. Der Text sollte deshalb nicht zu kurz gehalten werden. Aktuell gibt es eine Mindestmenge von 25 Zeichen Text. Wenn weniger Text im Beschreibungsfeld eingetragen ist, dann weigert sich das Programm das Formular zu speichern.

 "Material/Technik" ist kein Pflichtfeld. Angaben zu diesen Bereichen sind selbstverständlich für Internetnutzer interessant, weshalb das Feld ausgefüllt werden sollte - aber es besteht dazu keine Pflicht dazu. Es gibt Fälle (etwa ein Automobil als Objekt) in denen zu viele Materialien und Techniken bei der Herstellung zum Einsatz gekommen sind, um sie sinnvoll alle zu nennen und es gibt Objekte (etwa einen Schmetterling) bei denen es nicht leicht ist "Material" und vielleicht unmöglich ist "Technik" zu benennen. Es bleibt jedem Museum überlassen, wie es dieses Feld ausfüllen möchte.

"Maße" ist ebenfalls kein Pflichtfeld. Auch hier kann nur empfohlen werden, das Feld auszufüllen, denn der Internetnutzer kann aus Abbildungen häufig nur schlecht auf die Größe eines Objektes schließen. Schreibvorschriften gibt es für dieses Feld nicht.

Sind in diesem Formular alle Pflichtfelder ausgefüllt, dann genügt ein Klick auf Abschicken um die Objektangaben zu vervollständigen.

Objekteingabe: Schritt 2

 

 

 

 

Text folgt

Stichwortsammlung:

Zunächst Basisinformationen (die "8 Felder") dann Publikations- dann Inventarisierungsinformation

 

 

 

Text folgt

Stichwortsammlung:

Zunächst Basisinformationen (die "8 Felder") dann Publikations- dann Inventarisierungsinformation

Offlineeingabe für Objektbasisdaten

Für die Basisdaten von Objekten besteht die Möglichkeit einer Offlineeingabe. Um diese zu benutzen, gibt es zwei Optionen. Ist man gerade auf der Eingabeseite für Objekte, wenn der Computer (das Tablet, Handy, etc.) erkennt, dass die Verbindung zum Internet getrennt wurde, wird die Seite ausgegraut und Eingaben werden in den browser-internen Zwischenspeicher geschrieben. Weil auf diese Weise keine neue Seite aufgerufen werden muss und nur schon vorhandene Daten gebraucht werden, kann die Eingabe mehrere Objekte so geschehen. Verbindet man das Gerät nun wieder mit dem Internet, und ruft eine andere Seite auf, erscheint ganz oben auf der Seite ein Balken, der den Benutzer zum Synchronisieren der zwischengespeicherten Inhalte auffordert. Durch einen Klick auf diesen Balken wird die Synchronisierung angestoßen. Sobald sie abgeschlossen ist, wird der man zur Objektübersicht weitergeleitet.

Ist man gerade auf einer anderen Seite - also abseits der Objekteingabe- und Bearbeitungsseiten - erscheint beim Offlinegehen am oberen Bildschirmrand ein Balken, der das Offlinegehen vermerkt. Dieser Balken verschwindet sobald das Gerät wieder online ist. Durch einen Klick auf den Balken wird ein vereinfachtes Objekteingabe-Formular als Overlay über die Seite gelegt.

Zuletzt bearbeitet: 2018-11-09